EINE DOKUMENTATION
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Winden (Pfalz) Planung und Konzession
Bau und Eröffnung Die Strecke von Neustadt nach Wissembourg wurde von der Pfälzischen Maximiliansbahn“ am 26. November 1855 eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt begann auch der Betrieb im neuen Empfangsgebäude. Es war in Stil seiner Zeit erbaut worden. Neben der Schalterhalle mit Fahrkartenausgabe und Expressgutschalter war der Wartesaal untergebracht. Im Obergeschoss befanden sich Wohnräume. Ein hölzernes Toilettengebäude mit verschiefertem Dach wurde außerhalb des Stationsgebäudes errichtet. Später ersetzte ein neues Toilettenhaus aus Backstein das alte Gebäude. Die Größe des Stationsgebäudes ist durch die Zollabfertigung im Bahnhof bedingt zu erklären. Am 14. März 1864 wurde die 15,84 km lange Strecke von Winden (Pfalz) über Wörth (Pfalz) nach Maximiliansau von der „Pfälzischen Maximiliansbahn“ eröffnet. Am 8. Mai 1865 konnte über die neue Rheinbrücke der Lückenschluss zwischen Maximiliansau und der am 5. August 1862 eröffneten badischen „Maxaubahn“ geschlossen werden. Winden (Pfalz) wurde zum Bahnhofsknoten. Am 13. April 1870 begann auf der 10 km langen Bahnstrecke nach Bergzabern (heute Bad Bergzabern) der Eisenbahnbetrieb. 1881 wurde im Bahnhof eine Telegrafenstelle eingerichtet. In den 1920er Jahren erhielt das Empfangsgebäude einen dreigeschossigen Anbau mit Walmdach. Ein Personentunnel führte zu dem Mittelbahnsteig. Alle Bahnsteige verfügten über eine Überdachung, die von gusseisernen Säulen getragen wurden. Was hat sich verändert, was ist geblieben Das Empfangsgebäude von 1855 ist zusammen mit dem Anbau von 1920 sowie der Bahnsteigbedachung samt Säulen erhalten geblieben. Das Toilettenhaus gibt es ebenfalls noch, wird aber nicht mehr genutzt. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Bilder Winden
Bahnhof um 1908
Luftaufnahme
Bahnhof um 1908 Winden (Pfalz) - Bad Bergzabern Bad Bergzabern - Winden (Pfalz)
Die Eisenbahn “kam” am 26. November 1855 nach Winden. Also 20 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Winden hatte zu diesem Zeitpunkt sehr wenig Einwohner (Ende 2017 waren es 1.063 Einwohner).
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