EINE DOKUMENTATION
Ansicht der Bahnstation Elberfeld-Döppersberg von der Gleisseite aus gesehen © Copyright 2000 - 2021 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten Bahnstation Elberfeld-Döppersberg Bahnstation Elberfeld-Döppersberg
Bau und Streckeneröffnung Für den Lückenschluss der Düsseldorf- Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft (DEE), der durch einen 800 Meter langen Felseinschnitt zwischen dem Bahnhof der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft (BME) und dem Bahnhof der DEE wurde am 20. Dezember 1848 geschlossen. Das provisorische Stationsgebäude wurde am 9. Oktober 1847 für den Personenverkehr und am 20. Dezember 1848 für den Güterverkehr von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn- Gesellschaft (BME) in Betrieb genommen. Es lag an der 10,63 Kilometer langen Strecke zwischen Wuppertal-Elberfeld (heute Wuppertal Hbf) und Schwelm. Das Empfangsgebäude Elberfeld-Döppersberg Das einstöckige, traufenständige Stationsgebäude mit Satteldach auf T-förmigen Grundriss aus Naturstein errichtet besaß östlich, einen zweistöckigen, giebelständigen Anbau, im Stil des Klassizismus. Das Gebäude hatte Rundbogentüren im Erdgeschoss, dessen Stürze mit Ziegel gemauert waren. Pilaster (etwas heraustretende Wandpfeiler) aus Bruchstein mit hellem Kapitell (oberer Abschluss) sorgte für eine symmetrische Fassadengliederung. Gegenüber dem Kopfbahnhof baute die BME eine Lokstation und eine Zentralwerkstatt. Dort entstanden Einrichtungen für die Wartung von Lokomotiven und Waggons sowie ein Eilgutschuppen, Wasserhaus, Wasserturm, Viehrampe und eine Badeanstalt für die Bahnbediensteten. Weitere Streckeneröffnungen, Ausbauten oder Änderungen Gegen Ende 1850 wurde das provisorische Stationsgebäude geschlossen und das Gebäude um ein Backstein-Stockwerk erhöht. Es verlieh dem danach als Koksschuppen dienenden Bau ein sakrales Erscheinungsbild. Für das Obergeschoss wurde die Gliederung der Fassade vom Erdgeschoss übernommen, wobei die Gebäudekanten ebenfalls Pilaster aus Bruchstein waren. Das Obergeschoss besaß Rundbogenfenster. Das Satteldach erhielt Dachgauben Am 8. Dezember 1987 wurde das Gebäude als Zeugnis der Eisenbahn-Frühzeit bedeutend für die Geschichte der Eisenbahn und der Stadt unter Denkmalschutz gestellt. Seit 2001 wird das Gebäude als Therapieplatz für Drogensüchtige genutzt. Was hat sich verändert, was ist geblieben Noch heute sind einige Gebäude des Betriebswerks erhalten. Das ehemalige Empfangsgebäude wurde saniert und ist in einem guten Zustand.
Bilder Elberfeld-Döppersberg
Luftaufnahme
Planung und Konzession PANORAMA Aachen - Kassel Aachen Hbf Kassel Hbf